Der Wort-Virtuose

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Charles Michael Palahniuk, geboren am 21. Februar 1962, freiberuflicher Journalist und Autor. Seite Werke Lullaby oder Flug 2039 (im englischen “Survivor”) habe ich förmlich mit den Augen “gefressen”. Euch ist er vielleicht durch die Verfilmung eines seiner Erstlingswerke bekannt: FIGHT CLUB mit Brad Pitt und Edward Norton.

Nun, was mach Chuck Palahniuks Bücher so interessant? Er entwirft keine großen Geschichten, keine epischen Werke mit Handlungsbögen über Jahrhunderte gespannt. Im Gegenteil: Palahniuk (palenik gesprochen) beschreibt Details. Er beschreibt die Umgebung, die Gefühle der Protagonisten oder wenn es sein muss den Anblick von halbverdauter Nahrung in einem Darm, welcher sich durch einen blöden Unfall gerade aus dem Körper einer Romanfigur windet. Diese Szene brachte Palahniuk vor einiger Zeit wieder mal Kritik und Lob ein. In der Kurzgeschichtensammlung “Die Kolonie” ist diese Unfallgeschichte nur eine von insgesamt 24, welche mit einer Haupthandlung miteinander verbunden sind. In mehreren Lesungen fielen insgesamt 73 Menschen in Ohnmacht. Der Text hatte sie zu sehr schockiert. Die Macht der Worte. Die Macht dieses Autors.

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Zugegeben, ich kenne die Geschichte und fand sie nicht so verstörend wie es diese zart beseideten Zuhörer wohl empfanden. Doch es ist bezeichnend für den Schreibstil meine Lieblingsautors. Auf der einen Seite findet er blumige Beschreibungen für schöne aber auch hässliche Dinge und Begebenheiten. Auf der anderen Seite kann im nächsten Satz schon eine Ohrfeige sondergleichen versteckt sein. Das Lachen bleibt dem Leser mehr als einmal im Hals stecken.

Am 31. September erscheint sein neues Werk “Verflucht” im deutschen Buchhandel – vorbestellt ist es seit vielen Monaten. Ich freue mich drauf. und vielleicht schaffe ich es ja, hier noch ein bisschen mehr über den Autor und seine Werke zu schreiben. Vielleicht schaffe ich es ja auch, Euch neugierig zu machen. Bis dahin – ein schönes Wochenende!

man liest sich ...
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