Der kleine Jahresrückblick

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Vor zwei Wochen waren wir in Erfurt und besuchten am 3. Advent den größten Weihnachtsmarkt Thüringens. Ich gebe zu, ich vermeide, wenn möglich, solche Veranstaltungen. Der Trubel und die Menschen machen mir an solchen Tagen mehr Angst als Freude. Wenn aber Oma, Opa, Mama und Kind einen Ausflug machen wollen, sollte man sich nicht dagegen sträuben.
Wie ich erwartet habe, glich der Weihnachtsmarkt auch mehr einer Jahrmarkts-Kirmes als einem gemütlichen Weihnachtsmarkt. Fressbude an Glühweinbude reihte sich nebeneinander und dazwischen schepperten Autoscooter, Schiffchenschaukel und Karussel unter dem Schatten des Riesenrades. Versteht mich nicht falsch, ich habe viele Leute gesehen, die mit Glühwein gewärmt, sichtlich viel Spaß hatten. Aber ist das Weihnachten? QVC-Stand und Spielzeugbasar erinnerten mich eher an einen Wochenmarkt.
Die Hand von Max verkrampft fest zu halten und duch die Menge zu schwimmen, ohne mein Kind und den Kontakt zu den drei anderen Erwachsenen zu verlieren, war wohl die Hauptaufgabe an diesem Nachmittag. Das macht mir keinen Spaß, das ist Stress. Und genau diesen Stress habe ich in vielen anderen Gesichtern auch gesehen. Hektik und Eile sind ziemlich genau das Gegenteil von dem, was Weihnachten eigentlich sein sollte.

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